Reflexion des Seminars “Premesis of virtual learning” (Dozent Ralf Appelt)
Das Seminar II “Premesis of virtual learning”, welches im Rahmen einer erziehungswissenschaftlichen Veranstaltung unter der Leitung von Dipl. päd. Ralf Appelt im Sommersemester 2008 angeboten wurde, hat sich als ein insgesamt vielschichtiges und umfangreiches Seminar herausgestellt. Insbesondere für Studenten, die an modernen Lehrmethoden und Medien zur Vermittlung von Unterrichtsinhalten interessiert waren, war dieses Seminar reizvoll.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal dieses Seminar reflektieren. Zu den ersten beiden Terminen kann ich nicht viel schreiben, da dieses aus zwingenden Gründen meine Fehltermine waren. Um so dankbarer war ich jedoch, als mir gestattet wurde, trotzdem an dem Seminar teilzunehmen. Da es jedoch um viel technisches Wissen um das Thema Webblog ging und ich wenig Vorwissen hatte, wurde mir damit von Anfang an der Start in das Seminar erschwert.
Dieses war häufig sehr frustrierend, da ich dann ab der dritten Seminarsitzung entsprechend oft das Gefühl hatte nicht auf dem gleichen Wissensstand der anderen zu sein und man sich dumm dabei vorkam andere zu befragen, wie Dinge funktionierten, die denjenigen logischer Weise einfach erschienen, da sie von Anfang an dabei waren. Dieses wäre durch ein kurzes Gespräch mit dem Dozenten sicherlich aufgehoben worden, wie er es mir auch während des dritten Seminarstags für nach dem Seminar anbot. Doch fand dieses leider nicht statt, da es der Dozent wohl vergessen zu haben schien, dass im direkten Anschluß im selben Raum noch ein Seminar bei ihm stattfand.
So habe ich mich weiterhin ohne ein wirklich zufrieden stellendes Gefühl durch das Seminar gekämpft und habe oft weniger Motivation verspürt, als es der Fall gewesen wäre, hätte ich von Anfang an alles mitbekommen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass viele Aufgaben, wie zum Beispiel stetig in seinen Blog zu schreiben, zwar als wünschenswert, jedoch keinesfalls als vepflichtendes Scheinkriterium dargestellt wurden. Eine solche Darstellung hat dadurch, dass ich neben meinem Studium sehr viel arbeiten muss dazu bei mir geführt, dass ich immer mehr Arbeit für das Seminar aufgeschoben habe. Dieses wiederum ist ebenfalls sehr frustrierend, da einem der größte Teil des Seminars jetzt nicht mehr so präsent ist, wie dieses während des Seminars der Fall war.
Jetzt aber zum nochmal zum Inhaltlichen des Seminars: Wir wurden am Anfang in Gruppen eingeteilt, welche anhand von persöhnlichen Prioritäten von Bildern entschieden wurden. Dieses schien mir eine zwar kreative Art zu sein, jedoch hätte eine freiwillige Zusammenfindung über Absprache sicherlich auch gut funktioniert. Die Einteilung funktionierte jedoch problemlos und besser als man dass zum Teil in anderen Seminaren gewohnt war. Die Aufgabenstellung war leider jedoch anfänglich nicht so klar, wie sie hätte sein sollen. Sie wurde – während ich mit meiner Gruppe schon am arbeiten war – vom Dozenten neu gestellt. Dieses löste bei uns zunächst große Verwirrung aus, wir bekamen es dann aber doch gut hin diese zu bewältigen. Auch diese unklare Ansage konnte man unserem Dozenten wohl nicht zu sehr übel nehmen, da er noch recht unerfahren schien und dabei auch noch sehr nett war.
Im weiteren Verlauf des Seminars wurden die Gruppenarbeiten als Referate vorgetragen, es gab eine Online – Session, Einzelaufgaben und es kam ein Experte der uns alles rund um die Anschlüsse von Beamern an Computer erklären wollte. Die Referate waren vielseitig und inhaltlich gut. Die Online – Session war für mich eine Katastrophe. Erst funktionierte Skype nicht und anschliessend klappte, trotz aller Bemühungen des Dozenten auch das Verfolgen der Session in improvisierter Fassung nicht. Dieses war ziehmlich nervig und hätte mit besserer Aufklärung über Skype verhindert werden können. Die Aufklärung darüber, wie man einen Computer an einen Beamer anschließt und was man dabei beachten muss, erschien sehr langatmig und ermüdend und war desweiteren auch inhaltlich nicht besonders gut, da vieles beim vormachen nur teilweise, bzw. überhaupt nicht klappte. Eine Verbesserung einer solchen Aufklärung wäre für zukünftige Seminare dringend wünschenswert. Was die Arbeitsaufgaben im Seminar ausserhalb der Gruppenarbeit betrifft, so hätten diese oft attraktiver ausfallen sollen.